Kofax RPA Spezialisierung – einige Gedanken dazu…

Die RPA-Spezialisierung, die ich nun ca. seit 1,5 Jahren aufgebaut habe und die gerne auch weiter ausgebaut werden möge, ist für mich sehr spannend! Dazu haben ich hier ein paar Gedanken für alle Interessierten:

Kofax RPA reduziert langfristig Kosten, indem Ihre Mitarbeiter durch die RPA automatisierte Unterstützung mehr Zeit-Entlastung für die wirklich wichtigen Aufgaben bekommen. Keine Sorge, es ersetzt niemanden sofort! Es trifft nur die Mitarbeiter hart, die ihren Job und Aufgabe darin sehen jeden Tag ganz einfache Tätigkeiten durchzuführen, jeden Tag die gleichen, zeitaufwändigen Aufgaben, für die nicht viel grauweiße Hirnmasse nötig ist. Wer also starke Angst hat sich zu verändern und den Weg von New-Work sehr skeptisch gegenüber ist, dem/der kann in der Tat Kofax RPA gefährlich werden. Aber für all die Mitarbeiter, die sich eh schon darüber ärgern viele Stunden in der Woche lästige Routine-Aufgaben abarbeiten und somit die wirklich wichtigen Aufgaben meist später am Tag erledigen zu müssen, für die kann Kofax RPA echt eine große Hilfe werden! Sowas eskaliert dann schnell, denn es sind mehrere und verschiedene Routineaufgaben, die so entlastet oder gar ganz vom RPA-Bot übernommen werden können, was eine Prozessveränderung in vielen Bereichen mit sich zieht.

Aber RPA ist kein schnelles Allheilmittel! Es braucht mehrere RPA Spezialisten, die gemeinsam mit prozesskundigen Mitarbeitern die Optimierungsmöglichkeiten in verschiedensten Bereichen der Firma erforschen und dann über Wochen und Monate lang sich in die Entwicklung und Programmierung vertiefen. Und diese RPA Entwicklung kann nur in einer Testumgebung stattfinden, um am Ende in die Produktivumgebung überführt und in die Linie optimiert eingebracht wird. Es braucht idR. immer mehrere kleine und mittelgroße RPA Robot Jobs, die dann nach und nach zu den gewünschten Einsparungen führen.

Das Spannende für einen IT RPA Experten ist es, mit anderen IT RPA Experten gemeinsam im Team mit anderen Abteilungen zusammen zu arbeiten und dabei auch viel über deren täglichen Aufgaben und Prozesse zu lernen, um so die optimale Automatisierung zu entwickeln. Externe RPA Spezialisten gibt es nur sehr wenige. Diese können für viel Geld pro Stunde zwar gut helfen und einiges an Programmierarbeit abnehmen, aber geht es nur mit denen gemeinsam. Denn es braucht einen RPA geschulten internen ITler, eher zwei, die sich mit den firmeninternen Abläufen auskennen oder vielmehr diese dank ihrer langjährigen Zugehörigkeit schnell verstehen können. Denn so wie ein Mitarbeiter Anwendungen nutzt, so kann ein RPA Robot nicht 1 zu 1 genau so damit arbeiten. Oft ja, meist nur ähnlich. Es braucht immer einiges an Improvisation und andere Wege finden, wie ein RPA-Bot diese einfacheren Routineaufgaben erledigen kann. Ein externer Spezialist kann sich nicht so hinein denken in diese Prozesse.

Hier braucht es viel RPA-Management durch den geschulten internen IT-Mitarbeiter. Und da schnell sich mehr und mehr potentielle automatisierbare Prozesse finden lassen, wächst die Liste an RPA-Aufträgen schnell an. Der Druck wird sehr schnell sehr groß, wenn es dann nur einen einzigen RPA-Spezialisten an Bord gibt. Daher, es braucht immer min. zwei von Anfang an, die einander auch vertreten können müssen.

Ein weiterer schöner Nebeneffekt der RPA-Administration ist auch, dass andere Prozessoptimierungen durch die Untersuchungen der Arbeitsprozesse entdeckt werden, für die keine Automatierung benötigt wird. Und all die Dokumentation der potentiellen RPA-Aufgaben sind auch an anderen Stellen nützlich! Neue Mitarbeiter oder welche die aus anderen Abteilungen/Fachgebiete neu wechseln, können für ihre Einarbeitung diese Dokumentation nutzen, selbst wenn kein RPA-Job daraus wurde, oder nur in Teilen daraus wurde.

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